Fair Trade AG

Besuch der Fair Trade Messe 2011

Was ist Fairer Handel und kann man auch „fair – reisen"? Wie kann ich selbst verantwortungsvoll handeln?
Wie in den vergangenen beiden Jahren machten sich auch 2011 wieder Mitglieder der FAIRTRADE AG auf den Weg nach Stuttgart.

Die Messe bot am Freitag, der den Schulklassen und – gruppen gehörte, ein buntes Rahmenprogramm. Alle Karlsbader konnten am Trommelworkshop mit Aly Kalissa aus Guinea teilnehmen. Er war viele Jahre Leiter und Solist des Ensembles „African Ballet". Seit 1995 lebt er in Deutschland und tritt mit seiner Band BENKADI auf. Ein besonderes Konzert gab er dann mit den Teilnehmern des ersten Workshops auf der Forumsbühne. Bei der Preisverleihung der Messerallye gewann Philin einen fair gehandelten Fußball mit Originalunterschriften des VfB Stuttgart.

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Dieser Ball kann gegen eine Spende für unsere Projekte an einen VfB-Fan abgegeben werden.

Bei einem weiteren Workshop gab es „Einsteigerwissen über den Fairen Handel" für die Schülerinnen und Schüler. Viele Produkte, die wir alltäglich verwenden, kommen aus den sogenannten Entwicklungsländern. Was ist ein Fair Handelsprodukt, wie erkennt man es, wo kann es gekauft werden und was sind die Vorteile des Fairen Handels?.

„Wie viel Land verbraucht mein Essen?" - So lautet das Thema einer interaktiven Ausstellung, die von der ganzen Gruppe besucht wurde.

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Das Ziel der Ausstellung ist es, den Schülerinnen und Schülern ihren individuellen Flächenverbrauch im Bereich Ernährung aufzuzeigen und greifbar zu machen. Der Konsum hierzulande geht auch auf Kosten der Menschen in Entwicklungsländern. Ein Drittel des ökologischen Fußabdrucks bezieht sich auf Ernährung. Fast 40% unserer täglichen Kalorienzufuhr stammt aus tierischen Lebensmitteln. Diese brauchen aber ein Vielfaches mehr an Fläche als pflanzliche Lebensmittel. Rinder, Schweine und Geflügel erhalten in der konventionellen Landwirtschaft außerdem sojahaltiges Futtermittel, von dem ein Teil aus Entwicklungsländern importiert wird. Wie viele natürliche Ressourcen wir mit unserem Lebensstil verbrauchen, rechnet der ökologische Fußabdruck aus.

Mithilfe von Leitfragen zu den Ernährungsgewohnheiten konnten die Schülerinnen und Schüler Holzscheiben auf ihre Lebenssäule schichten, die den eigenen Flächenverbrauch symbolisieren. Dieser konnte dann ins Verhältnis zu dem ihnen eigentlich zustehenden Anteil gesetzt werden. In welchem Bereich wäre eine Änderung des Lebensstils möglich, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern?

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Darüber hinaus waren die AGler in Kleingruppen unterwegs und informierten sich speziell über fair gehandelte Sportbälle. Die FAIRTRADE AG möchte anregen, dass bei Neuanschaffungen von Sportbällen am Gymnasium der Kauf von fair gehandelten Sportbällen in Erwägung gezogen wird.

Ein T-Shirt mit Fair Trade Logo für alle Mitglieder der FAIRTRADE AG – das ist ein weiteres Projekt. Dazu machten sich einige bei der Messe auf die Suche – wo kann man schöne, gute und günstige faire Shirts bekommen? Entsprechende Kontakte wurden geknüpft und nun gilt es, dieses Projekt weiter zu bringen.

Mit müden Füßen, aber vielen Eindrücken und dem einen oder anderen Einkauf im Rucksack, ging es wieder Richtung Karlsbad.

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Ein herzliches Dankeschön an Frau Vogel für ihre Fahrdienste.