Der Verein

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Im September 2003 wurde beim Amtsgericht Ettlingen der neu gegründete Verein „Hilfe des Gymnasiums Karlsbad für Kinder und Jugendliche in Nicaragua" in das Vereinsregister eingetragen.

Ansprechpartner:
Monika Nolte (1. Vorsitzende)
Jörg Sekler (Stellvertreter)
Angela Aschbacher
Barbara Rauschnabel

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden sind von der Steuer absetzbar. Um dem Verein beizutreten, genügt ein formloser Antrag an den Verein selbst bzw. an das Sekretariat des Gymnasiums, beide unter der Adresse:
Am Schelmenbusch, 76307 Karlsbad
.
Spenden sind jederzeit willkommen und können überwiesen werden auf das
Konto Nr. 100 91 66
Sparkasse Ettlingen
BLZ 660 512 20
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Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

Soziales Engagement - Hilfe für Nicaragua

Nicaragua Nicaragüita - Die Verhältnisse in San Pedro

Die Verhältnisse in San Pedro 

Man ist in San Pedro also ziemlich abgeschnitten von der Außenwelt, fließend Wasser, Licht, Telefon gibt es nicht und bis zum nächsten Krankenhaus sind es 9 Stunden. Somit ist mit einer kleinen Krankenstation, Behandlungsraum auf der Straße, die Naturheilklinik der Schwestern die einzige medizinische Versorgung. Bei Notfällen sieht es folglich ziemlich schlecht aus. Es gibt aber auch genauso Fälle, in denen eigentlich genug Zeit wäre, ins Krankenhaus zu fahren: Als ich im Dezember meinen zweiten Aufenthalt in San Pedro beendete, machte sich zur gleichen Zeit eine Oma mit ihrer vierjährigen Enkelin auf den Weg ins Krankenhaus. Die Familie stammte aus einer kleinen einsamen Finca in den Bergen. Seit einem halben Jahr schon zeigte die Kleine Symptome für die schwere Nierenkrankheit, an der schon ihre Mutter gestorben war: ihr Bauch war aufgebläht, ein Bein schmerzte fürchterlich und ihr Gesicht war völlig zugeschwollen. Erst jetzt hatte die Familie beschlossen mit dem Mädchen nach San Pedro in die Naturheilklinik zu kommen. Rat der Schwester war natürlich sofort ins Krankenhaus zu fahren, ihr Zustand war lebensbedrohlich.

Die Oma wollte nicht. Ob es am Geld liege? Nein, aber sie wären noch nie in dieser Stadt gewesen, kannten sich nicht aus, etc…

Als Schwester Vida ihnen das Angebot machte, sie zu begleiten, willigten sie schließlich ein. Das Unverständnis für die Krankheit war der Familie aber deutlich anzumerken, die ganze Fahrt über saß das Mädchen eingequetscht im schaukelnden Laster, die Oma machte keine Anstalten das wimmernde Kind auf den Schoß zu nehmen.

Im Krankenhaus wurden Überlebenschancen eingeräumt, mit der Bedingung allerdings, dass das Mädchen bis Januar stationär versorgt und danach eine strikte Diät gewährleistet würde.

Nein, die Diät könne sie dem Kind nicht gewährleisten. Der Bitte, das Mädchen doch dann bei den Schwestern leben zu lassen, die diese Diät ermöglichen könnten, gab die Oma aber auch nicht nach. Schon ein paar Tage später fuhr sie mit der Kleinen zurück auf die Finca in den Bergen.