Der Verein

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Im September 2003 wurde beim Amtsgericht Ettlingen der neu gegründete Verein „Hilfe des Gymnasiums Karlsbad für Kinder und Jugendliche in Nicaragua" in das Vereinsregister eingetragen.

Ansprechpartner:
Monika Nolte (1. Vorsitzende)
Jörg Sekler (Stellvertreter)
Angela Aschbacher
Barbara Rauschnabel

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden sind von der Steuer absetzbar. Um dem Verein beizutreten, genügt ein formloser Antrag an den Verein selbst bzw. an das Sekretariat des Gymnasiums, beide unter der Adresse:
Am Schelmenbusch, 76307 Karlsbad
.
Spenden sind jederzeit willkommen und können überwiesen werden auf das
Konto Nr. 100 91 66
Sparkasse Ettlingen
BLZ 660 512 20
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Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.

Soziales Engagement - Hilfe für Nicaragua

Nicaragua Nicaragüita - Die Arbeit der Schwestern in San Pedro

Die Arbeit der Schwestern in San Pedro 

Wie wenig bedeutet dort ein Leben? Wie lieblos und demoralisiert kann man sein? Die Wertmaßstäbe sind in den Bergen völlig andere, was aber nicht zuletzt daran liegt, dass der Krieg besonders dort tiefe Spuren hinterlassen hat, ja, sogar im Prinzip noch weitergeht.

San Pedro ist ein Dorf, das von Contras gegründet wurde, dementsprechend viele Contra-Chefs, die zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen haben, gibt es dort. Jeder in diesem Dorf mit 3.500 Einwohnern, das allerdings wesentlich kleiner ist als Mutschelbach, weiß, wer wen umgebracht hat, angezeigt wird (wohl aus Angst) nichts. Die Schwestern erzählten mir, dass es bis vor ein paar Jahren jeden Montag, denn das ist der Markttag, an dem viele Leute von außerhalb kommen, drei bis vier Menschen getötet wurden und auch noch heute gibt es zahlreiche verspätete Racheakte.

Der Krieg hat demoralisiert und dass die Menschen in den Bergen noch gut bewaffnet sind, macht das Problem nur größer.

So ist es den Schwestern ein Anliegen den Menschen dort ihren Glauben näherzubringen und mit den christlichen Werten wieder langsam ein moralisches Bewusstsein zu schaffen. Diese Arbeit ist sehr schwer, langwierig und mit vielen Rückschlägen verbunden, das Bewusstsein und das Weltbild der Leute dort zu verändern wirkt schon teilweise wie Sisyphusarbeit. Beeindruckend war für mich in diesem Zusammenhang zu erkennen, dass Schwester Vida seit nunmehr 25 Jahren in dieser schwierigen Atlantikregion lebt, nur kleine Schritte machen kann und hartnäckig, voller Energie weiterkämpft. Bisher von der Kirche so gut wie ohne Rückhalt, sondern im Gegenteil noch hindernd, da der Machismus absolut vorherrscht.