Soziales Engagement
Soziales Praktikum - Ergebnisse von Studien/wissenschaftliche Begleitung
Ergebnisse von Studien/wissenschaftliche Begleitung
Keine Einrichtung gleicht der anderen und so sind die gemachten Erfahrungen – natürlich auch aufgrund der eigenen Persönlichkeiten der Schüler - sehr unterschiedlich. Studien haben ergeben, dass die Erfahrungen während des Sozialen Praktikums insgesamt aber sehr positiv bewertet werden.
Oft stößt das Praktikum zunächst auf „wohlwollende Unentschiedenheit“, aus der am Ende des Schuljahres eine wohlwollende Zustimmung wird. 80 % der Schülerinnen und Schüler beurteilen das Soziale Praktikum in der Schule als eine „gute und wichtige Erfahrung“ und meinen, „das sollte jeder einmal machen“. 41% sagen, sie hätten in diesem Schuljahr „etwas Wichtiges geleistet“. Die Hälfte aller Befragten hatte das Gefühl „gebraucht zu werden“. Ein Viertel der Befragen fasst die Fortsetzung des Projektes ins Auge aber zwei Drittel haben „keine Zeit“ und wollen „Bezahlung“ oder „haben genug davon“.
Die Offenheit der Schülerinnen und Schüler vor Beginn des Sozialen Praktikums ist sehr unterschiedlich. Während die Schülerinnen eher eine berufliche Orientierung durch das Praktikum erwarten, fürchten die Schüler stärker, sich zu langweilen oder nichts für sich aus dem Praktikum herauszuziehen. Diese Position gleicht sich nach Abschluss des Sozialen Praktikums immer mehr an. Die Zahl der Schüler, die sich zu Beginn des Schuljahrs noch keine Form des Sozialen Engagement für sich vorstellen konnte – sei es freiwillig oder bezahlt – sinkt um rund 20%. Im gleichen Zeitraum steigt auch der Anspruch, dass sich Staat, Kirche und Gewerkschaften mehr für die Menschen engagieren müssen, um jeweils ca. 10%.