Die ai-Schülergruppe
Aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus
Gymnasium Karlsbad als ’Schule ohne Rassismus/Schule mit
Um Schüler und Schülerinnen für alle Formen von Diskriminierung und Rassismus zu sensibilisieren und die Integration und Chancengleichheit in Schulen zu fördern, wurde bereits 1988 von Schülern aus Belgien ein Projekt gestartet: ’Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage’. Was klein begann, wurde im Laufe der Zeit äußerst erfolgreich und ist heute in mehreren europäischen Ländern zu finden.
Doch welche Ansprüche muss eine ’Schule ohne Rassismus’ erfüllen?
Um als solche zu gelten, müssen mindestens 70 % aller Schulangehörigen (SchülerInnen, LehrerInnen und Schulbedienstete) durch ihre Unterschrift versichern, dass sie sich nach bestem Bemühen an die Grundsätze von ’Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage’ halten. Dazu gehört eine langfristige Beteiligung an Aktionen und Projekten an ihrer Schule gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus. Außerdem suchen sich die SchülerInnen eine prominente Persönlichkeit, die die Patenschaft übernimmt.
Unterstützt wird eine ’Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage’ von einem nationalen und internationalen Kooperationsnetz, bestehend aus zivilgesellschaftlichen (z.B. Organisationen der Jugendarbeit) und staatlichen Gruppen (z.B. Landeszentralen für politische Bildung).
Das Projekt, dass allein durch die Initiative von Schülern entstand und besteht, wurde schon mit vielen Auszeichnungen versehen, weil es nicht nur zu einem Abbau von Rassismus in unserer Gesellschaft beiträgt, sondern auch die humane und demokratische Verhaltensweisen der SchülerInnen fördert und darüber hinaus LehrerInnen für Themen wie Diskriminierung und Gewalt qualifiziert.
Die Menschenrechtsgruppe des Gymnasiums Karlsbad hat es zu ihrem Ziel erklärt, unsere Schule zu einer ’Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage’ zu machen.
Dafür startet sie ab dem 12.02.2007 eine Aufklärungs- und Informationsaktion, um ihre MitschülerInnen von der Idee zu begeistern und die geforderten 70 % Beteiligung, oder sogar mehr, zu erreichen. Die AG plant außerdem einige weitere Projekte, wie z.B. Einladungen von Korrespondenten oder Autorenlesungen zum Thema Gewalt und Rassismus.
Die Mitglieder der AG freuen sich auf euren Zuspruch und eure Unterstützung. Lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung aufstehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!