Gymnasium Karlsbad



Die ai-Schülergruppe


Apelle - Auch dein Brief kann Leben retten

Amnesty hat ein weltweites, internationales Netztwerk aufgebaut, mit dessen Hilfe JEDER gegen Menschenrechtsverletzungen protestieren kann. Dadurch bekommen die Betroffenen wieder Hoffnung, und durch die Herstellung einer großen Öffentlichkeit, wird die Chance größer, dass die Staaten fair handeln. Diese Eilaktionen haben bereits Tausenden von Menschen das Leben gerettet.
Wir wollen euch hiermit die Möglichkeit geben, euch durch wenige einfache Schritte von eurem Computer aus an diesen Hilfsaktionen zu beteiligen.
  1. Kopiere den Text und füge ihn dann in eine e-mail ein.
  2. Gib die Adressen in die Empfängerzeile ein.
    (Meistens sind es mehrere Adressen, weil ai immer noch die Adresse der Botschaft im eigenen Land angibt, dadurch wird das Anliegen besser deutlich) 
  3. Füge in die e-mail deine Adresse (Land nicht vergessen) ein und setze deinen Vor- und Nachname darunter.
  4. Schicke die e-mail ab.

 Vielen Dank!!!Umso mehr sich hier beteiligen, desto wirksamer...  

 

1. urgent action  Februar 2006 nach Afghanistan

e-mail an: afghanische-botschaft@t-online.de

Drohende Todesstrafe für drei Männer, die beschuldigt werden, einen Journalisten getötet zu haben. Amnesty international schätzt den Prozess nicht als fair ein, ist aber auch generell strikt gegen die Todesstrafe. Nähere Informationen zu diesem Fall hier.  

2. urgent action  März 2006 nach Kanada
( bitte nur bis zum 1. Mai Apelle schreiben)

e-mails an: Day.S@parl.gc.ca,
solbem@parl.gc.ca

Mostafa Dadar soll wieder in den Iran abgeschoben werden, obwohl dort die Gefahr groß ist, dass er gefoltert oder sogar zum Tode verurteilt wird. Auch der UN-Ausschuss bestätigt diese Tatsache und hat eine Abschiebung für einen Verstoß erklärt. Kanada ist laut Völkerrecht an dieses gebunden gebunden. Nähere Informationen zu diesem Fall hier.

 

3. Belarus Petition - Auch wir fordern Freiheit für Weißrussland
(die Petition ist auf einer eigenen homepage)

In Weißrussland wurden innerhalb vom 19.-24.03. (6Tage!) ungefähr 500 Menschen inhaftiert. Nach einer Demonstration am 25.03. weitere 100.
Deshalb fordern wir die sofortige und bedingungslose Freilassung dieser politischen Gefangenen, denn sie wurden nur wegen der friedliche Ausübung ihrer Rechte auf Versammlungs-, Meinungs- und Pressefreiheit inhaftiert.

 

4. Belarus Petition - Wegen Demonstrationen verhaftet

Alyaksandr Milinkevich, Syarhei Kalyakin, Vintsuk Vyachorka und Alyaksandr Bukhvostau wurden am 27.04.2006, wegen der friedlichen Teilnahme am Tschernobyl-Gedenkmarsch, verhaftet. Diese Demonstration war laut Regierung unerlaubt, doch amnesty international befürchtet, dass sie wegen ihrer Zugehörigkeit zur Opposition verhaftet wurden.
Das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, welches nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte JEDEM zusteht, wurde klar verletzt. 
Deshalb fordern wir mit dieser Petition die sofortige und bedingungslose Freilassung!

 

 5. Iran - drohende Todesstrafe für Ne'mat

email an:  istiftaa@wilayah.org, dr-ahmadinejad@president.ir
iran.botschaft@t-online.de

Ne'mat, einem 17-jährigen Jungen droht die Todesstrafe, weil er seinen Schwager umgebracht haben soll. Es ist nicht geklärt ob das Geständnis erzwungen wurde. Außerdem gibt es im Iran laut Gesetz keine Todesstrafe unter 18 Jahren. Zudem wurde auch sein Bruder zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt, der mit ihm den Schwager aufsuchen wollte, um einen Streit zwischen der Schwester und dem Schwager zu schlichten. Beiden wurde kein rechtlicher Beistand zur Verfügung gestellt.
Amnesty international äußert sich offen gegen solche Verfahren und macht seinen Standpunkt gegen die Todesstrafe klar! ...mehr Infos...

 

6. USA - unmenschliche Behandlung

e-mail an: AskDOJ@usdoj.gov, http://germany.usembassy.de/email/feedback.htm

Der kanadische Staatsbürger Omar Khadr wurde im Alter von 15 Jahren im Jahr 2002 in Afghanistan in US-Gewahrsam genommen. Bei der Festnahme erlitt er drei Schussverletzungen und soll auf einem Auge fast blind sein. Ihm wird vorgeworfen, bei Kampfhandlungen einen US-Soldaten getötet zu haben. Nach eigenen Angaben erhielt er trotz seiner schweren Verletzungen keine Schmerzmittel und wurde während der Verhöre auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan misshandelt. Im Oktober 2002 verlegte man ihn nach Guantánamo Bay auf Kuba, wo er seinen Schilderungen zufolge gefoltert wurde. Seinen Angaben zufolge brennt dort 24 Stunden das Licht und die Klimaanlage ist ständig auf niedrige Temperaturen eingestellt.
Amnesty internatíonal erklärt sich besorgt, dass er einem unfairen Gerichtsverfahren ausgesetzt wird und die internationalen Menschenrechtsstandards nicht gewährleistet werden.  ...mehr Infos...

7. Dominikanische Republik - Morddrohungen

e-mail an: embajadomal@t-online.de, correspondencias@presidencia.gov.do

Adonis Polanco hat Morddrohungen erhalten , weil er sich für Menschen engagiert, die mit HIV/AIDS leben müssen. Amnesty international fordert deshalb von der Regierung, dass dem nachgegangen wird und seine Sicherheit gewährleistet ist! ...mehr Infos...

8. China - gewaltloser politischer Gefangener/Folter

e-mail an: gazette@mail.gov.cn, minister@legalinfo.gov.cn, chinesischeBotschaft@debitel.net

Über Bu Dongwei wurde am 19. Juni eine Haftstrafe von zwei Jahren verhängt, weil er Anhänger der spirituellen Bewegung ,,Falun Gong'' ist. Er stellt somit laut Regierung eine Gefahr für den Staat dar, da er „Widerstand gegen die Durchsetzung nationaler Gesetze“ geleistet und „die soziale Ordnung gestört“ haben soll. Nun wird er einer ,,Umerziehung durch Arbeit'' unterzogen werden. amnesty international ist um seine Sicherheit besorgt, da er in Gefahr ist gefoltert und misshandelt zu werden! ...mehr Infos...

zum Seitenanfang


Quelle: Website des Gymnasiums Karlsbad (http://www.gymnasium-karlsbad.de)